11 Mrz 2010

Ubuntu Netbook Edition 10.04 (Lucid Lynx) auf Asus Eee PC 1005P

Geschrieben von Tom Schimana in IT 32 Kommentare

Wie bereits geschrieben, habe ich mir ein Netbook von Asus gekauft. Genauer gesagt ein Asus Eee PC 1005P. In diesem Beitrag möchte ich beschreiben, wie ich die Ubuntu Netbook Edition 10.04 (Lucid Lynx) darauf installiert habe und was dabei zu beachten ist. Zum Zeitpunkt der Installation war Ubuntu 10.04 noch in einer späten Alpha-Version und kurz vor dem Beta-Status. Somit könnten sich später noch ein paar Details ändern.

Die Anleitung ist natürlich auf eigene Gefahr anzuwenden. Vor allem sollte sich jeder genauere Gedanken darüber machen, ob er seine Installation z.B. mit Acronis zu sichern, um später das Netbook wieder herstellen zu können. Die Einrichtung des WLANs ist für das 1005P, nicht zu verwechseln mit dem 1005PE. Dieses hat einen anderen WLAN-Chipsatz.

Ich habe mich, obwohl noch in der Entwicklung, für Lucid Lynx entschieden, da dieses schneller starten und weniger Speicherplatz verbrauchen soll. Beides kann ich bestätigen. Boot-Zeit unter 30 Sekunden. Speicherverbraucht unter 200 MB direkt nach Startvorgang.

Was wird benötigt:

  • Die ISO-Datei von Ubuntu Netbook Edition 10.04
  • Einen Rechner mit Windows, Linux oder Mac OS X (kann natürlich auch das Netbook selbst sein)
  • Einen USB-Stick mit min. 1 GB RAM
  • Internetverbindung über ein Netzwerkkabel
  • Etwas Zeit
  • Diesen Beitrag oder alternativ Google ;-)

Download der ISO

Derzeit gibt es die Ubuntu Netbook Edition als tägliche Builds. Als Beta und in der späteren Endversion, wird der Download über Ubuntu.com auch direkt erhältlich sein.

Bootfähigen USB-Stick erstellen

Da das Netbook kein CDROM hat, wird Ubuntu über einen USB-Stick installiert. Dafür gibt es eine recht gute Anleitung direkt von Ubuntu. Meine Erfahrung ist, dass dies unter Windows am einfachsten und schnellsten geht. Hierzu muss die ISO z.B. mit 7-Zip entpackt werden und die Exe im dem entpackten Verzeichnis gestartet werden. Der USB-Stick muss unter Windows mit FAT formatiert sein, damit er von dem USB-Creator erkannt wird. Dies funktioniert auch unter VMware Workstation oder VMware Fusion mit einem Windows.

Falls schon Ubuntu im Einsatz ist, kann auch der USB-Creator verwendet werden.

sudo apt-get install usb-creator
usb-creator

Wichtiger Hinweis: Falls Du ein Windows mit 64 Bit verwendest, wird der USB-Creator nicht funktionieren. Die beste Alternative hierfür ist der LiLi USB Creator. Diesen habe ich erfolgreich auch mit Windows 7 x64 getestet. Die Anleitung für Mac OS X auf der Ubuntu-Seite hat bei mir nicht funktioniert. Der USB-Stick hat danach nicht gestartet.

Grundinstallation von Ubuntu

Den USB-Stick an das Netbook anstecken. Sofort nach Betätigung des Power-Knopfs (rechts oben) Ctrl+ESC drücken und dann TAB für das Boot-Menü. Dort den USB-Stick auswählen. Falls dies so nicht funktioniert, dann das Gerät anschalten und ins BIOS mit F2 gehen. Dort rechts zum Bereich Boot from gehen und dort auf Boot Priority Order. Hier muss der erste Eintrag Removable Dev sein. Mit F10 die Einstellungen speichern.

Nun erscheint das Boot-Menü von Ubuntu Netbook Edition. Dort den Punkt für Install Ubuntu auswählen. Dies sollte der zweite oder dritte Eintrag sein. Nun startet das Installationprogramm. Die Installation ist recht einfach. Hauptsächlich muss Du Dir nur über die Verwendung der Festplatte Gedanken machen. Ich habe hier alle Daten des Netbooks automatisch von Ubuntu überschreiben lassen. Dadurch gibt es nur noch zwei Partitionen. Eine mit dem System und eine für Swap. Dies erfolgt natürlich auf eigene Gefahr! Dadurch wird die Wiederhestellungspartition von Windows 7 gelöscht und auch das kleine Asus-System für einen schnellen Internetzugang ohne Betriebssystem! Ansonsten kann man auch eine manuelle Partitionierung durchführen. Als Filesystem empfehle ich EXT4, da es angeblich einen schnelleren Bootvorgang erlaubt. Es reicht ein Filesystem für Root (/) und man benötigt noch eine Swap-Partition (z.B. 1024 MB). Ansonsten wird beim Setup nur nach Ländereinstellungen und Benutzernamen gefragt.

Anpassungen für den Asus Eee PC 1005P

Ist die Installation durchgeführt, wird das System neu gestartet. Nun kann der USB-Stick entfent werden. Bei Bedarf die Bootfolge im BIOS wieder anpassen. Wenn Ubuntu gestartet hat, bekommt man nur über Ethernet eine Verbindung. WLAN funktioniert nicht direkt. Hierzu brauchen wir eine Verbindung über Ethernet vom Netbook ins Internet.

WLAN wird über einen Windows-Treiber realisiert. Dazu muss dieser Treiber geladen werden. Er ist hier und hier erhältlich. Das ZIP entpacken.

Nun noch den Linux-Wrapper für den Windows-Treiber installieren und starten. Dazu ein Terminal-Fenster öffnern (z.B. ALT+F2 und dann gnome-terminal eingeben).

sudo apt-get install ndiswrapper-common ndiswrapper-utils-1.9 ndisgtk
ndisgtk

Dort auf Install New Driver gehen und die Datei netathw.inf aus dem entpacken ZIP auswählen. Sofort nach der Installation funktioniert das WLAN. Am oberen Bildschirmrand auf das Netzwerksymbol klicken. Dort sollten nun schon die verfügbaren WLANs angezeigt werden.

Multitouch funktioniert nicht direkt unter Ubuntu. Allerdings kann direkt der rechte Rand des Touchpads zum scrollen verwendet werden. Mir hat dies persönlich gereicht. Für 9.10 gibt es eine Anleitung. Diese funktioniert für 10.04 allerdings so nicht.

Die Helligkeitseinstellung macht auch Probleme. Wenn man über die Funktionstasten versucht diese einzustellen, wird die Helligkeit zufällig verstellt. Um dies zu korrigeren, folgendes im Terminal durchführen.

sudo gedit /etc/default/grub

Im Editor die Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT suchen und so umstellen damit diese so aussieht:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_osi=Linux"

Nun noch die Änderungen von Grub auf die Paltte schreiben:

sudo update-grub2

Sonstiges

Weitere Links, die mir bei der Installation geholfen haben:

  • http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1390856
  • https://wiki.ubuntu.com/HardwareSupport/Machines/Netbooks

Dies sollten die wichtigsten Änderungen sein, damit das System grundsätzlich funktioniert. Ich werde später noch schreiben, wie man u.a. Skype installiert, wie Firefox für die geringe Auflösung angepasst wird und welche interessanten Anwendungen bei UNE 10.04 mitgeliefert werden. Mich hat auch gestört, das kein Benutzername bzw. Login nach dem Start abgefragt wird. All diese Dinge im nächsten Beitrag.

Bei Fragen, Anregungen und co. einfach ein Kommentar hinterlassen.

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Interessante Beiträge zu diesem Thema

32 Kommentare zu “Ubuntu Netbook Edition 10.04 (Lucid Lynx) auf Asus Eee PC 1005P”

  1. Netbook Asus Eee PC 1005P - Tom Schimana says:

    [...] Ein paar Kleinigkeiten muss man manuell anpassen und installieren. Hierzu werde ich später noch einen Beitrag schreiben, wie man Ubuntu auf das Netbook bekommt und was alles angepasst werden muss. Insgesamt bin ich in [...]

  2. goto says:

    Grüß dich Tom,

    ich hätte da eine kleine Anmerkung bzw. einen Tipp:
    Verwende anstelle von apt-get lieber aptitude, das protokolliert was es tut und kann auch nicht mehr benötigte Abhängigkeiten sauber entfernen :)

    Viele Grüße

  3. Tom Schimana says:

    Ich kenne Aptitude und empfehle es auch immer (http://schimana.net/2009/12/it...rogramme-mit-apt-installieren/). ;-) Die Zeilen sind teilweise direkt von den Ubuntu-Docs. Ich finde es interessant, dass alle immer Aptitude empfehlen und bei Debian und Ubuntu selbst wird immer noch apt-get verwendet.

  4. goto says:

    Na ja, immerhin findet man in der Debian FAQ (http://www.debian.org/doc/manu...n-reference/ch-package.de.html) aptitude als Alternative ;)
    Ich schätze mal die schreiben alle apt-get weil aptitude u.U. ja deinstalliert werden könnte oder in einer speziellen, angepassten Version von vorne herein nicht mitinstalliert worden sein könnte. Who knows ;)

  5. Tom Schimana says:

    Ich finde, man sollte das mal geradeziehen. Entweder das eine oder das andere. Würde mich auch interessieren, was die Paketverwaltung in Ubuntu (als die GUI) im Hintergrund verwendet. Ich habe meinen Webserver (weil schon sehr lange am laufen ist) seit langer zeit nur über apt-get am laufen und auch keine Probleme. Neue Systeme mache ich immer mit aptitude. Einen Unterschied konnte ich allerdings noch nicht verstellen.

  6. jesse says:

    Hm, schaut ja ganz schick aus. Nach dem totalen Desaster mit den MSI Wind Netbooks und Netbook Remix 9.10 (Brightness Flickering, keine Webcam, kein USB Hotplug — bis heute nicht gefixt, einzige Option war Downgrade auf 9.04) bin ich allerdings recht vorsichtig geworden :(

  7. goto says:

    @ Tom

    Mh…na ja, ich denke auch eher das du das beim Deinstallieren von Applikationen erst merkst wenn die Abhängigkeiten dann noch teilweise auf dem System rumgeistern. Es wird aber ja auch empfohlen, wenn man mit apt-get angefangen hat, sollte man nicht umsteigen, da sonst alles etwas durcheinander kommt.

    @ Jesse

    Ich fand 9.10 allgemein ziemlich beta :-\ Hatte da sowohl auf meinem Thinkpad als auch auf meiner Workstation ziemliche Probleme und bin wieder auf 9.04 zurück da dort ja auch schon alles funktioniert hat.

  8. Tom Schimana says:

    Brightness Flickering hab ich auch, aber sehr wenig. Schreib am Wochenende noch einen Beitrag, was man dagegen tun kann. Ansonsten bin geht wirklich alles sehr gut. Aber so richtig im harten Tageseinsatz war es noch nicht. Man merkt das dann ja erst immer…

  9. goto says:

    @ Tom
    Also um mal schnell was nachzuschlagen oder per SSH eine Kiste zu administrieren ist das ganz ok (Ich hatte vor meinem Thinkpad einen 1000h), als ich dann aber bei $kunde was programmieren musste, hab ich sehr schnell festgestellt für was der 10″ überhaupt nicht geeignet ist ;)

  10. Tom Schimana says:

    @ goto Haubtsächlich für die Couch, Hotels und wenn man mal im Zug oder so unterwegs ist. Ich sehe es als Surf- und Emailstation an.

  11. Tom Schimana says:

    Inzwischen ist 10.04 in der Beta und habe entsprechend schon einige Update eingespielt. Ich würde die Ubuntu Netbook Edition jederzeit wieder Windows bevorzugen und bin immer noch sehr begeistert. Vor allem die lange Akkudauer, schnelle Startzeit und die gute Ausnutzung der Bildschirmauflösung sind wirkliche Mehrwerte.

    Es muss sich zwar jeder selbst ein Bild bezüglich der geringen Bildschirmauflösung machen. Aber zumindest die Netbook Edition von Ubuntu sehr dabei das Maximum rauszuholen.

    Kann es also immer noch empfehlen.

  12. Reinhard says:

    Gibt es eine Lösung für das “Brightness Flickering”? Das ist bis jetzt das einzige, dass mich an der Kombination von Ubuntu und meinem Eee PC 1005PE stört. Es tritt bei mir sowoll bei 9.10 als auch bei 10.04 auf.

  13. Tom Schimana says:

    Ich glaub, ich hab das nicht mehr. Ist neuste Beta vom 10.04 und die obere ACPI-Veränderung ist aktiv. Hab aber in den letzten Tagen kaum was gemacht damit.

    Es gibt aber die Möglichkeit, Gnome Powermanagement (also den Dienst) abzuschalten. Dann kann das mit dem “Brightness Flickering” nicht mehr passieren. Hab ich aber gerade nicht zur Hand. Ich beobachte es mal die Tage, ob es bei mir nun passt und schickt dann einen Status als Kommentar.

  14. Reinhard says:

    Jetzt hab ich höchstwahrscheinlich die Lösung für mein “Brightness Flickering” Problem gefunden. In der Energieverwaltung die Option “Bildschirm bei Leerlauf abdunkeln” deaktiviert und seit dem habe ich keine Probleme mehr.

  15. sheep-triple says:

    Hallo Tom,
    Danke für den Tipp zur Helligkeitssteuerung. War davon sehr genervt wie man hier:

    http://www.netbooknews.de/1573...?dsq=47883128#comment-47883128

    lesen kann. Jetzt ist die Welt aber wieder in Ordnung.
    Gruß aus OWL

  16. monoro says:

    Hallo Tom,
    Hatte auch das Problem mit der Helligkeitssteuerung auf meinem Eee PC 1005PE.
    Jetzt ist alles super.
    Danke
    Gruß monoro

  17. Kubuntu 10.04 Netbook Edition im Test | Cyberfux says:

    [...] seit der RC von Ubuntu 10.04 nicht mehr OTB unterstützt, eine kurze Suche brachte jedoch die Lösung – auch wenn ich Ndiwrapper nicht [...]

  18. Tommi says:

    Hallo Tom,

    ich habe auch das Asus 1005p und habe mir das neue Meego installiert. Das hat mich auch absolut überzeugt, jedoch hat es ein Helligkeitsproblem. Ich kann zwar mit den üblichen Tasten hell und dunkel stellen, jedoch nie so hell wie es eigentlich könnte. Es fängt bei schwarzem Bildschirm an und hört in der Stufe auf in der es aussieht als wäre es im Stromsparmodus.

    Hast du eventuell eine Lösung für mich? Da es noch frisch ist finde ich bis her keine Lösungsansätze im Netz. Das Bios-Update wird es glaube ich nicht sein, da Win 7 hervorragend funktioniert hat.

    Gruß

    Tommi

  19. Tom Schimana says:

    @Tommi: Hab mit Meego überhaupt keine Erfahrung. Passiert das immer, also auch bei Versorgung über Steckdose? Denke, das ist etwas, was man nicht in der Oberfläche einstellen kann, sondern in einer Config. Kommt man da dran oder ist das System für den Anwender geschlossen?

  20. Tommi says:

    Also ich hab das Problem mit dem Display gelöst. Es lag am Bios und dieses musste ein Update erfahren. Problem nur, ich hatte kein Windows mehr drauf und kein Dos zur Verfügung. Ich habe zwar letztendlich eines bekommen, bin aber ein absoluter Comandozeilenlaie.

    Also weiter gesucht und endlich in einem Forum die Tastenkombination ALT + F2 beim einschalten des Asus gedrückt halten, gefunden.

    So, wieder auf die Asus Supportseite, dort das letzte Bios Update geladen und es auf meinen USB-Stick (FAT formatiert) kopiert. Die File muss in 1005P.ROM umbenannt werden.

    Und nun USB-Stick an das Asus, einschalten und gleich ALT + F2 drücken und das Bios-Update geht seiner Wege.

    Siehe da, kein Displayhelligkeitsproblem mehr. *freu*

    Sollte jemand das gleiche Problem haben und meinen ganzen Kauderwelsch hier nicht verstanden haben, steh ich für Fragen gerne zur Verfügung.

    Gruß

    Tommi

  21. Tom Schimana says:

    Super. Danke für die Rückmeldung. Welche Bios-Version ist nun bei Dir drauf?

  22. Tommi says:

    Das letzte Bios hat die Versionsnummer 1103 und die hab ich auch installiert. Muss aber dazu sagen das diese nicht gleich angenommen wurde. Also habe ich erst eine ältere (0804) installiert und dann hat es auch mit der 1103 geklappt.

  23. Wolfgang says:

    Hello,

    danke für die ( im gegensatz zu vielen andren ) leicht verständlich “Anleitung” von dir hier. Ich hab bei meinem Asus 1005P eben jenes Problem mit dem Wireless.. das ärgerliche für mich nun ist das es selbst mit diesem windows treiber da nun noch immer nicht funktioniert. kann es sein das ich irgendetwas vergessen hätte oder hat sich da mittlerweile vielleicht was geändert?

  24. Tom Schimana says:

    An sich ist es wirklich sehr einfach. Vielleicht gibt es inzwischen eine andere Treiber-Version und die macht Probleme? Ich versuche mal am Wochenende den Treiber vom Netbook rauszukopieren. Vielleicht bringt das für Dich was. Ansonsten läuft der sehr stabil. Einbinden und fertig.

    Ab und zu könnte das WLAN schneller gefunden werden, manchmal muss ich den gewünschten Accesspoint nochmals im Menü anklicken, aber insgesamt stressfrei.

  25. Wolfgang says:

    Ansich hießen die Dateien ( von den Ziffern her ) genauso wie bei dir, gradmal die – waren _

    Mein Netbook zeigt mir leider nichtmal irgendetwas bezüglich wireless lan an, weder gefundene netze noch überhaupt das es eine wireless fähige karte besitzen würd.

    in dem windowswrapper programm steht der Treiber nun zwar drin aber darunter steht dann sowas wie “Hardware fehlt”

  26. antoine says:

    Eine kurze Frage:
    Ist das ASUS EEE-1005P identisch mit ASUS EEE-1005PE? Ich möchte mir das Teil zum bloggen anschaffen. Mit welcher Akkuleistung in Stunden kann ich unter Ubuntu rechenen?
    Danke die Info

  27. Tom Schimana says:

    Der Unterschied wird hier erklärt:
    http://www.pierre-markuse.de/2.../asus-eee-pc-1005p-und-1005pe/

    Aus Sicht von Linux ist der Unterschied größer als der Text erwarten lässt. So hat, zumindest nach meinem Wissensstand, das pe einen anderen WLAN-Chipsatz. Somit würde obere Anleitung auf jeden Fall nicht passen und Du müsstest nochmals genauer prüfen, ob mit dem pe auch alles funktioniert unter Linux.

    Standby ist ein Traum. Akkulaufzeit ist sehr ordentlich. Da es aber ein “Couch-Notebook” ist und somit immer wieder mal verwendet wird, kann ich die genaue Laufzeit gar nicht sagen. Auf jeden Fall vergesse ich es ab und zu aufzuladen, da es so lange läuft. Aber 5 oder 6 Stunden sind es bestimmt.

  28. antoine says:

    Danke für die Infos.
    Alternativ zu Ubuntu kann ich mir MeeGo vorstellen, zumal Moblin bei mir schon einen sehr guten Eindruck hinterliess. ;-)

  29. Steffen says:

    Hallo zusammen,

    beim 1000PE wird wlan unter Ubuntu 10.04 out of the box unterstützt. Habe das Netbook seit Freitag und was das wlan angeht keine Probleme damit (ohne zusätzliche Installationen).
    Eine Frage habe ich allerdingS: Habe die 10.04 desktop edition installiert, da ich die Netbook-Version nicht kannte. Liegen die einzigen Unterschiede im Design bzw. der GUI? Darauf könnte ich gut verzichten, da ich finde, dass auch die Desktop-Installation auf dem Netbook ordentlich zu handeln ist. Bin kein Fan von so “verspieltem” Design. Sollte jedoch auch vom System her (Anzahl der Dienste usw) einiges anders sein, würde ich switchen…

    Danke für eure Hilfe.

    Grüße
    Steffen

  30. Steffen says:

    Fehlerteufel: der 1000PE soll natürlich ein 1005PE sein

  31. Tom Schimana says:

    Hab keinen Vergleichstest durchgeführt. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Umfang der Installation anders und einige Optimierungen sind auch anders. Es wurde wohl stark auf die Speicherauslastung geschaut. Zumindest braucht meine Netbook Edition wirklich wenig RAM.

    Werde aber meine Netbook Edition wieder löschen. Da ich inzwischen fast nur noch mit dem iPad arbeite, wird das Netbook als Server mit eingebauter USV und KVM umfunktioniert. ;-)

  32. Steffen says:

    Danke für die Antwort……werde mal wenn ich gaaaaanz viel Zeit habe die Netbook Remix Version testen…

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