Email-Interview mit Jochen Lillich (Teil 2)

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Gestern gab es den ersten Teil des Email-Interviews mit Jochen Lillich. Für den Einstieg haben wir über seine Blogs, sein Bezug zu Linux und Open Source Software gesprochen. Jochen hat auch etwas über seine Projekte und seinen Beruf erzählt.

Hier findet ihr eine Übersicht aller Teile des Interviews.

Teil 2 des Email-Interviews mit Jochen Lillich

Jochen, meinen Glückwunsch an Euch beide. Wir werden hoffentlich rechtzeitig davon erfahren, wenn es “richtig” ernst wird. Da bleibt Dir in Zukunft wenig Zeit für andere Interessen. Du bist jetzt schon mit vielen Projekten beschäftigt. Was ist diese “Selbstmanagement” bzw. “Selbstadministration” und ist es das Geheimnis, wie Du so viele Dinge gleichzeitig geregelt bekommst?

Danke für die guten Wünsche! Wir freuen uns sehr auf den Juni. Wer über die Entwicklung von Geewiz TNG auf dem Laufenden sein will, verfolgt am besten mein Blog und meinen Twitterstream!

Mein Selbstmanagement wird dann sicher noch mehr gefragt sein als jetzt. Seit langem gibt es ja den Begriff “Zeitmanagement”. Den finde ich aber schwach, denn Zeit ist eine Ressource, die man nicht “managen” kann — sie vergeht unaufhaltsam und man kann sie nicht für später aufsparen. Deshalb spreche ich lieber von “Selbstmanagement”, denn bei mir selbst kann ich durchaus Maßnahmen ergreifen, um produktiver zu arbeiten. Ein Autofan würde es vielleicht “Selbsttuning” nennen, als Linux-Geek habe ich hingegen den Begriff “Selbstadministration” geprägt. In meinem gleichnamigen Blog beschäftige ich mich damit, welche Methoden und Werkzeuge uns helfen können, effektiv zu arbeiten. Dabei möchte ich betonen, dass es dabei nicht darum geht, sich noch mehr Arbeit aufzuhalsen. Mehr Produktivität heißt für mich, das Nötige (z.B. das Brötchen-Verdienen) so effektiv zu erledigen, dass mehr Zeit für das Wesentliche (z.B. das morgendliche Brötchen-genießen mit der Familie) bleibt.

Diese Selbstadministrations-Methoden, zum Beispiel das “Getting Things Done“-Prinzip, helfen mir in der Tat, die Zeit, die mir neben dem Tagesjob und meinem Familienleben zur freien Verfügung steht, so effektiv zu nutzen, dass ich ausreichend Raum für Web-basierte Workshops, meine Blogs, Social Networking und mein sonstiges Online-Leben finde.

Das war der zweite Teil des Interviews mit “Geewiz”. Morgen frage ich Jochen, was er beruflich so alles treibt.

Übersicht aller Teile des Email-Interviews mit Jochen Lillich.

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Eine Reaktion zu “Email-Interview mit Jochen Lillich (Teil 2)”

  1. Trackback von Email-Interview mit Jochen Lillich (Teil 3) » Tom Schimana – Weblog am 12. Februar 2008

    [...] zweiten Teil des Interviews ging es um Zeitmanagement Selbstadministration. Heute gibt es eine etwas [...]

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