Email-Interview mit Jochen Lillich (Teil 1)

Wie vielleicht schon der eine oder andere von euch mitbekommen hat, werde ich immer wieder ein Email-Interview mit einem interessanten Menschen führen.
Eine Übersicht aller Interviews findet ihr im Themenbereich “Interview”.
Für die Neueinsteiger nochmals kurz um was es geht. Ich führe ein Interview mit jemanden, den ich persönlich sehr interessant finde und mehr über ihn erfahren möchte. Ich stelle 10 Fragen. Jede Frage einzeln als Mail. Mein Gesprächspartner darf sich Zeit lassen für seine Antwort. Die Antwort darf auch gerne mal etwas länger sein. Deshalb wird das Interview in 10 Beiträge aufgeteilt. Jeden Tag erscheint einer dieses Teile. Das erste Email-Interview hatte ich mit Klaus Martach geführt.
Email-Interview mit Jochen Lillich
Heute fange ich mit dem ersten Teil des zweiten Interviews an. Mein Interview-Partner ist Jochen Lillich (aka geewiz). Jochen ist 1970 geboren und hat 1984 angefangen sich für Computer zu interessieren. Er ist Diplom-Informatiker (FH), beschäftigt sich seit Anfang der 90er mit Open Source Software und bezeichnet sich selbst als “IT worker, manager, trainer and geek”.
Was er so beruflich macht, was seine Hobbys sind und was ihn antreibt, werden wir noch im Interview erfahren. Mehr über Jochen findet ihr auf dieser englischen und privaten “About-Seite” und seiner deutschen Seite bei Freistil-Consulting.
Viel Spass bei meinem zweiten Email-Interview:
Sucht man bei Google nach “Jochen Lillich” kommen über 10.000 Einträge. Ich lese Deinen Namen oft in Zusammenhang mit Open Source Software, Linux, Du bist auf mehreren Blogs tätig und hast scheinbar viele Interessen. Da verliert man schnell den Überblick. Was sind den nun Deine derzeitigen Interessen und Projekte?
Open Source Software ist ein Thema, mit dem ich mich schon seit den frühen Neunzigern beschäftige. Während meines Informatikstudiums habe ich mich selbständig gemacht und auf den Einsatz von Linux in Unternehmen spezialisiert. Seit ich als IT-Manager bei 1&1 arbeite, ist die Anzahl der Linux-Server, für die ich verantwortlich bin, in die Hunderte gewachsen. Als Führungskraft schwenkt mein Fokus immer mehr von der Technik hinüber auf die sie betreuenden Personen, was mir gut passt, da ich sehr gern mit Menschen arbeite.
Deshalb liegt mir auch meine Arbeit als Trainer sehr, die ich nebenher freiberuflich weiterführe. Hier behandle ich vor allem die Themen Perl-Programmierung, Drupal-Administration und Selbstmanagement. Ich hatte schon immer Spaß am Lernen und stellte irgendwann fest, dass es mich noch mehr begeistert, mein Wissen weiterzugeben.
Wahrscheinlich erklärt das, warum ich neben meinen privaten und geschäftlichen Websites noch zwei Blogs betreibe, deren Themen mich faszinieren: Das eine ist ein Blog für Mac-Einsteiger und im anderen beschäftige ich mich mit dem Thema “persönliche Produktivität”. Dank der Erkenntnisse, die ich in letzterem vermittle, bekomme ich das alles auch noch mit meinem Privatleben unter einen Hut. Von Macs bin ich begeistert, weil sie meine Aufgaben so viel leichter machen, dass ich im Büro lieber meinen privaten Macbook Pro als den Firmenlaptop mit Kubuntu Linux verwende.
Wer mein privates Blog liest, weiß allerdings seit einiger Zeit, dass sich meine Interessen für 2008 etwas verschieben werden. :-)
Das war der erste Teil. Morgen geht es in der zweiten Frage um das Thema “Selbstmanagement”.
Übersicht aller Teile des Email-Interviews mit Jochen Lillich.
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Beruf, Erfolg, Interview, Kommunikation, Linux, Mac, Menschen, Open Source, Produktivität, Jochen Lillich, Hobbys
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