11 Wege aus der Perfektionismus-Falle
Jochen Mai beschreibt 11 Tipps... aus der Perfektionismus-Falle.
Kompromisslosigkeit, immer der Beste sein zu wollen – das kann enorm motivieren. Häufiger aber führt es in einen Teufelskreis: Egal, was man erreicht, es ist nie genug. Die Suche nach Perfektion ist eine ewige Jagd, die niemals endet und deshalb oft in vermindertem Selbstvertrauen mündet oder dafür sorgt, dass man sich an Erreichtem nicht mehr freuen kann. Das Glück – es ist einem immer einen Schritt voraus.
Ein wichtiger Schritt aus dieser Falle ist, zu erkennen, dass die Erwartungen (an sich oder andere) womöglich unrealistisch hoch oder unzumutbar sind. Fünfe auch mal gerade sein zu lassen, zeugt ebenfalls von Größe. Der zweite Fehler der Perfektionisten: Sie denken in Schwarz-Weiß-Kategorien. Wer nicht perfekt ist, wird automatisch zum Verlierer. Bei dieser Sicht erhalten aber menschliche Fehler ein zu großes Gewicht. Folge: Perfektionisten versuchen vorrangig Fehler zu vermeiden, werden zunehmend risikoaverser und kontrollsüchtiger – bis sie nur noch auf der Stelle treten. Die britische Sängerin Mel C sagte mal von sich: „Ich war nie mit mir zufrieden, nichts erschien mir gut genug. Ich wollte immer perfekt sein. Am Schluss blieb mir nur der Gang zum Therapeuten.“ Etwas Imperfektion spart sogar Geld.
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